Das Wirtshaus ist das älteste Gasthaus in Landau an der Isar. Bezeugt wird dies von einem Ziegelstein mit Relief, der die Jahreszahl 1589 aufweist. Der Ziegelstein befindet sich mittlerweile im Heimatmuseum der Stadt Landau. Wolfgang Thurnhuber war der damalige Wirt, der gleichzeitig auch das Amt des Bürgermeisters bekleidete. Auch eine eigene Brauerei gehörte zum Wirtshaus. Als weitere Besitzer sind Dressely und Altschäffl bekannt. Im Zeitraum von 1880-1890 wurde das Gasthaus von Franz und Katharina Grandl gekauft und ging 1913 mit der Brauerei der Firma Grandl an das Ehepaar Wilhelm und Anna Krieger. 

Von 1909 an wurde es von der Familie Schreckenast betrieben und zwar für über 50 Jahre. Anschließend war eine Frau Brunner Pächterin. 1965 übernahm Max Axthammer das Wirtshaus, gab es erst 2009 aus Altersgründen ab und führte es damit über 40 Jahre lang.

Nun stand eine umfassende Renovierung an, die die Brauerei Krieger in Angriff nahm, um am Stadtplatz in Landau eine schöne, bayerische Wirtsstube zu schaffen. Das gesamte Erdgeschoss wurde dabei neu gestaltet.

Gegen Ende des Jahres 2011 wurden Frau Strzalka und Herr Schuder Pächter des Wirtshauses. Viele Vereine und Stammtische nahmen das nun neu getaufte Wirtshaus „Zum Oberen Krieger“ sehr gut an und so konnte sich das Haus als bayerisches Vorzeige-Wirtshaus etablieren.

Nachdem im Herbst 2013 das Pachtverhältnis gelöst wurde, sprang die Brauerei  Krieger selbst in die Bresche. Um eine Schließung zu vermeiden, leiteten Bräuin Helene Sturm und Junior-Bräu Michael Sturm das Wirtshaus mit Angestellten für ein Jahr.

Von Oktober 2014 bis August 2015 übernahmen Klaus und Sabina Warmuth das Wirtshaus.

Im September 2015 gab es erneut einen Pächterwechsel. Azra und Cafer Kayhan setzten dabei weiterhin auf das Erfolgskonzept, das den „Oberen Krieger“ zu einer äußerst beliebten Anlaufstelle für Einheimische und Auswärtige gemacht hat.

Seit Januar 2023 sind die Gastro-Profis Tinh Diep Bui und Kumba Singh Gurung die neuen Pächter im "Oberen Krieger".

 

Quelle der Daten bis 2012: Artikel von Uli Hofner aus der Landauer Zeitung gegen Ende 2012 
Quelle der Daten ab 2012: eigene Recherchen